{"id":17,"date":"2021-02-15T15:31:47","date_gmt":"2021-02-15T15:31:47","guid":{"rendered":"https:\/\/decolonizinginvienna.at\/?page_id=17"},"modified":"2023-10-03T09:36:20","modified_gmt":"2023-10-03T09:36:20","slug":"ueber-uns","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/decolonizinginvienna.at\/?page_id=17","title":{"rendered":"\u00dcber uns"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Decolonizing in Vienna!<\/em> ist ein Forum f\u00fcr den Austausch post- und dekolonialer Theorien, Methoden, Praktiken zwischen engagierter Wissenschaft und Kunst, die auch Sicht(en) auf vergessene oder verdr\u00e4ngte Geschichte(n), Klimawandel, Nachhaltigkeit und viele andere gesellschaftlich bedeutsame Themen zwischen Akteur*innen des globalen S\u00fcdens und des globalen Nordens aufgreift. Es versteht sich als Einladung, die vermeintlich allzu vertraute Welt auf eine etwas andere, post- und dekolonial inspirierte Art zu betrachten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei gehen wir davon aus, dass Konflikte und Vorurteile &#8211; insbesondere der Umstand, dass Menschen als \u201eanders\u201c, \u201efremd\u201c oder \u201enicht zugeh\u00f6rig\u201c wahrgenommen und abgewertet werden \u2013 in historischen und gegenw\u00e4rtigen sozialen Verh\u00e4ltnissen verankert sind (\u201eKolonialit\u00e4t der Macht und des Wissens\u201c) und vor allem dann fortgef\u00fchrt werden, wenn es wenig Raum f\u00fcr Reflexion und wenig gemeinsamen Austausch gibt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wissensproduktion im Sinne post- und dekolonialer Theoriebildung verstehen wir als experimentell, besonders praxisorientiert, p\u00e4dagogisch orientiert und \u00fcber die akademischen Disziplinen hinausgehend &#8211; transdisziplin\u00e4r &#8211; mit dem Anspruch, jenseits des akademischen Elfenbeinturms neue Methoden des Lernens und Verlernens bzw. der Wissensgenerierung zu entwickeln, die geeignet sind, Perspektiven h\u00f6r- und sichtbar zu machen, die das eurozentrierte und universalisierende Wissen transzendieren. Ein \u201eLernen\u201c impliziert immer auch ein \u201eVerlernen\u201c von Vorurteilen und kolonial gewachsenen und privilegierenden Mechanismen.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wichtige Prinzipien dabei sind: Reflexivit\u00e4t, insbesondere Reflexion von Vorurteilen und (eigenen) Privilegien, die Sichtbarkeit des eigenen Standpunktes, der eigenen Erfahrung und des Sprechortes, die Fokussierung auf weltweite soziale Ungleichheiten, Subalternisierungsprozesse, ungleiche soziale Klassifizierungen und Fremdbestimmungen bzw. kurz gesellschaftliche&nbsp;Herrschaftsverh\u00e4ltnisse; Gewaltlosigkeit; Ablehnung aller Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit; sowie die Kultivierung des Mitgef\u00fchls und Geh\u00f6rs gegen\u00fcber Schw\u00e4cheren.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Gr\u00fcnder*innen des Kollektivs&nbsp;<strong><em>Decolonzing in Vienna!<\/em><\/strong> sind:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Carla Bobadilla<\/strong> (Bildende Kunst, Artbased Research und Kunstvermittlung)&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Petz Haselmayer<\/strong> (Bildende Kunst, Kulturwissenschaften, Kunstvermittlung-Forschung)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Marietta Mayrhofer-De\u00e1k<\/strong> (Soziologie)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gregor Seidl<\/strong> (Politikwissenschaften)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Marcela Torres Heredia<\/strong> (Kultur- und Sozialanthropologie, Aktivistin)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Decolonizing in Vienna! ist ein Forum f\u00fcr den Austausch post- und dekolonialer Theorien, Methoden, Praktiken zwischen engagierter Wissenschaft und Kunst, die auch Sicht(en) auf vergessene oder verdr\u00e4ngte Geschichte(n), Klimawandel, Nachhaltigkeit und viele andere gesellschaftlich bedeutsame Themen zwischen Akteur*innen des globalen S\u00fcdens und des globalen Nordens aufgreift. 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